Sat Nam,
Gerade habe ich eine nette Geschichte gelesen (Jack Kornfield, Tor des Erwachens) über die Wichtigkeit von Entspannung auf den spirituellen Weg:
Der Schüler fragt dem Meister: “Ich möchte mich der Gemeinschaft anschließen und Erleuchtung erlangen. Wie lange wird das dauern?”
“Zehn Jahre”, antwortet der Meister.
“Gut, und wie lange dauert es, wenn ich mich wirklich Mühe gebe und doppelt so hart arbeite?”
“20 Jahre.”
“He, Moment mal. Das ist unfair! Wieso doppelt so lang?”
“Es tut mir Leid”, erwidert der Meister, “aber in deinem Fall wird es 30 Jahre dauern.”

Sat Nam,
Eine wunderbare, besonders intensive Yoga Übung: Jap Sahib Bowing.
Beim 30-jähriges Jubiläum von 3HO e.V., der Kundalini Yoga LehrerInnen Verein, in Hamburg

Sat Nam,
Falls ihr Euch mal gefragt habt, was das große Straußen-Ei auf die Säule im Yogazentrum bedeutet? Es ist nicht nur ein Symbol für Wachstum und Fruchtbarkeit, und für das kosmische Ei, es ist auch ein Ei von Yogi Bhajan’s Emu’s. Er hat auf seinem Ranch besonders in die letzten Jahre immer viele Tiere gehalten, besonders Vögel, die für ihn eine starke ätherische Energie hatten. Es gab und gibt (auch nach seinem Tod) viele Enten, Gänse, Schwäne und auch diese Emu’s. Vielleicht könnt ihr auf den Video sogar noch ein paar Eier liegen sehen.

Hallo, Ihr Lieben,
Folgende Artikel bekam ich zugeschickt (leider keine Quelle bekannt)

IQ UND ERNÄHRUNG
Kluge Menschen essen weniger Fleisch
Je intelligenter ein Kind, umso wahrscheinlicher ernährt es sich später vegetarisch. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Sie führen den Effekt auf den gesünderen Lebensstil von gebildeteren Menschen zurück.
Fleisch essen ist dumm - so würden es wohl militante Vegetarier formulieren. Wenn sie von einer neuen Studie aus Großbritannien hören, dürften sie sich bestätigt fühlen. Sie könnten daraus sogar vorschnell folgern, dass nur Dumme Fleisch essen. Dann hätten sie die Ergebnisse der Untersuchung mit 8179 Teilnehmern jedoch überinterpretiert.

DPA
Gemüseparadies: Schmälert Klugheit den Appetit auf Fleisch?
Wissenschaftler der University of Southampton hatten in ihrer Studie 4222 Frauen und 3948 Männer im Alter von 30 Jahren nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt, deren Intelligenzquotient bestimmt worden war, als sie zehn Jahre alt waren. 366, das entspricht 4,5 Prozent, bekannten sich zur vegetarischen Ernährung, wobei 123 davon jedoch zugleich einräumten auch Fisch und weißes Fleisch wie Huhn zu essen.
Den Zusammenhang mit der Intelligenz hatten die Forscher schnell ermittelt: Je höher der IQ im Kindesalter, umso größer sei die Wahrscheinlichkeit, als Erwachsener Vegetarier zu sein, schreiben Catharine Gale und ihre Kollegen im Fachblatt “British Medical Journal”. Diese Erkenntnis stimme mit früheren Studien überein, in denen ein Zusammenhang von IQ und gesünderer Lebensweise nachgewiesen worden war.
Vegetarier seien vor allem weiblich, gehörten höheren sozialen Schichten an und hätten eine bessere Ausbildung. Sie seien meist Akademiker. Ein Unterschied im IQ um 15 Prozent erhöhe die Wahrscheinlichkeit, Vegetarier zu sein, um 38 Prozent. Selbst wenn Faktoren wie soziale Herkunft und Bildung statistisch bereinigt würden, verschwinde der Zusammenhang zwischen Intelligenz und Ernährung nicht, erklärten die Forscher.
Es gebe viele Beweise dafür, dass vegetarische Ernährung das Risiko von Herzkrankheiten senke, sagte Gale. Wer kein Fleisch esse, habe tendenziell einen niedrigeren Blutdruck und einen geringeren Cholesterinspiegel. Das Ergebnis der neuen Studie könne auch erklären, warum höhere IQ-Werte mit einem verringerten Risiko von Herzerkrankungen korrelierten, schreiben die Forscher. Man könne auch schlussfolgern, dass der Lebensstil je nach IQ variiere, was auch Auswirkungen auf die Gesundheit habe.
Für Fleischesser, die fürchten als Kinder nicht besonders schlau gewesen zu sein, haben die Wissenschaftler eine beruhigende Nachricht: Zumindest bei der Höhe des Einkommens gibt es keine Unterschiede zu Vegetariern.

Sat Nam,
Als wir in Oktober 2006 nach Albuquerque New Mexico geflogen sind, für einen Treffen des KRI (Kundalini Research Institute), haben wir, es war schon spät und Jetlag war äußerst intensiv, diese, betroffen machende, Willkommensgruß gesehen. Wir dachten, es war ein Soldat in Irak (viele USA Soldaten kommen aus New Mexico, es ist eine der ärmste Bundesstaaten), auf der Heimreise im Rollstuhl. Über diese Szene könnte man ein ganzes Buch schreiben.
Satya Singh

Hallo!
Ich wollte ein Zitat aus einem Buch mit Euch teilen, das ich gerade lese: Das Ohr und das Leben von Alfred Tomatis. Tomatis war ein Französischer Arzt und Psychiater, der sein ganzes Leben über Stimme und Sprache geforscht hat. Seine Ergebnisse unterstützen, warum in Kundalini Yoga unsere Mantren (und auch Japji) meistens im Gurmukhi (eine besonders für Mantren entwickelte Indische Sprache) sind.

SEITE 36 Über die Einfluß von Sprache auf den Körper
“Durch die Lautäußerungen, wir haben schon darauf hingewiesen, wird der gesamte Körper »geprägt«, modelliert. Bringen wir einen kleinen, drahtigen Neapolitaner, einen breitgebauten und stämmigen Deutschen, einen langen und schlanken Engländer in die Vereinigten Staaten und lassen wir sie einige Jahre lang sich in der neuen Atmosphäre entwickeln. Und dann wollen wir sie uns wieder ansehen. Welche Überraschung! Sie reden nicht nur eine neue Sprache, sie haben auch ein neues Aussehen. Ihr Kopf ist stärker abgeflacht, ihre Gesichtszüge neigen wie durch Zufall dazu, sich denjenigen eines Indianers anzunähern. Verantwortlich für diese Veränderung, die ein geübtes Auge durchaus zu erkennen vermag, ist das, was ich den »Wortfluß« nenne. Das Gesicht ist eine der bevorzugten Stellen, auf denen er sich ausbreitet. Doch es gibt auch andere, so die Vorderseite des Brustkorbes und des Bauches, die Handflächen, die Oberseite der rechten Hand im Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger, die Innenseite der unteren Gliedmaßen, vor allem in der Gegend des Knies, die Fußsohlen.
Man irrt sich, wenn man meint, die Töne würden nur auf das Ohr einwirken. Gewiß, es ist das wichtigste Empfangsorgan für sie, doch dazu ist es erst schrittweise geworden, und zwar durch Differenzierung eines Abschnitts der Körperhaut, der sich ursprünglich nicht von der übrigen Haut unterschied. Das glaubte ich wenigstens damals. Die Trine, die wir durch unsere Sprache hervorbringen, hinterlassen in unserem Körperbild und unserem peripheren Nervensystem viele kleine Tupfer. Die tägliche Wiederholung dieses Modellierprozesses bringt mit der Zeit eine bestimmte Silhouette hervor.

Wir verändern, indem wir sprechen, die Struktur unseres Körpers, und zwar notwendigerweise weil wir zu ihm sprechen, denn er wird als erster vom Ton getroffen, den er hervorbringt. Nicht alle Körperbereiche sind diesen Tönen gleichermaßen ausgesetzt. Die Sprache sensibilisiert allmählich die Stellen mit Sinneszellen, die auf die durch das Sprechen erzeugten Schallwellen reagieren. Die für diese Information günstigsten Zonen befinden sich offensichtlich dort, wo besonders viele auf die Wahrnehmung von Drücken spezialisierte Nervenfasern vorhanden sind. Andererseits konzentrieren wir alle, je nachdem was wir sind oder was wir aus uns machen wollen, unsere Aktivität auf einen bestimmten Teil unseres Körpers. Zu dieser Körperpartie sprechen wir vorzugsweise. Fragen Sie sich also nicht mehr, weshalb ein Radrennfahrer seine Presseerklärungen mit gedämpfter, an Zischlauten armer Sprache abgibt. Er wendet sich ganz einfach an den Mittelpunkt seiner Aktivität sozusagen seines Lebens, also in diesem Fall an seine
Beine. Eine tiefe Stimme hängt notwendigerweise mit einer Konzentration des Interesses auf den unteren Teil des Körpers zusammen.
Im Idealfall sollte freilich jeder Mensch seine gesamte Körperoberfläche gleichmäßig erreichen. Das ist nicht unmöglich. Die tibetischen Yogis verwenden viel Zeit und seelische Energie auf dieses Ziel hin. Nach einer gewissen Einübung bringen sie es fertig, mit ihrem Rücken so unbeschwert zu sprechen wie mit ihren Handflächen. Der »wahre« Ton, daran erinnere ich immer wieder, kommt nicht nur von den Lippen, sondern vom ganzen Körper. Schon Aristoteles und Platon haben mit Recht darauf verwiesen, daß man durch das Sprechen oder Singen die äußere Luft im Gleichklang mit der inneren zum Vibrieren bringt. Das bedeutet umgekehrt, daß uns die Sprache nicht von vornherein mit allen ihren Möglichkeiten gegeben ist: Die Beherrschung der Sprache in ihrer Gesamtheit ist gewissermaßen die Belohnung für eine strikte Askese und ein langes Einüben. Von der antiken Weisheit können wir viel lernen. Besser gesagt, mit ihrer Hilfe müssen wir uns wieder das gesamte frühere Wissen aneignen, das uns verlorengegangen ist.”

An einer anderen Stelle des Buches hat Tomatis dann noch gesagt, dass eine Beschäftigung von ung. eine halbe Stunde mit eine andere Sprache genügend ist um die Veränderungen hervorzurufen und bleibend zu machen. Also …..
Grüsse, Satya Singh

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