Mon 12 Feb 2007
Als Yogi neigen wir zu Narzismus. Ich arbeite an mich selbst, mein Körper braucht weniger Schlaf, ich kann besser durchhalten, mein Geist ist reiner - ich gehöre zu der Yoga-Elite……. Diese Haltung ist wenig produktiv und kreativ für ein YogiNi. Und Karma Yoga, als “selbstloses Dienen”, ist die beste Methode dieses Problem zu kurieren oder vorzubeugen. Deshalb ist es so wichtig für jeden Yogi.
So wie alle Yoga-Formen ist Karma Yoga aber nicht leicht. Zum Beispiel, wenn du dein Karma Yoga aus Pflichtgefühl tust. Dann wirkt es nicht, weil Karma Yoga nach dem Karma-Gesetz funktionniert. Das heisst, wenn du etwas aus verspannten Gründen machst, was kommt dann zurück? Die Verspannung und zwar zehnfach, bis du verstanden hast, dass du sie selbst verursachst. Nach dem Karma-Gesetz kommt aber auch alles Gute zehnfach zurück um dich weiterhin darin zu unterstützen dich selbst als ein Teil des großen Ganzen zu betrachten.
Diese 8 Regeln helfen die grobsten Fehler des Karma Yogas zu vermeiden:
- Karma Yoga sollte Spaß machen
- Nachher solltest du einen Gefühl von Energie haben
- Du solltest Karma Yoga nicht für anderen machen, sondern für dich selbst
- Es ist eine gute Idee deine Grenzen vorher zu entscheiden
- Deine Grenzen vorher mit alle Beteiligten absprechen
- Leg das Ergebnis (Lob, oder Ruhm) auf deinem Altar (es gehört nicht dir)
- Schreib einen Tagebuch (um das Prozess bewusster zu verarbeiten)
- Habe keine Schuldgefühle, wenn du die Karma Yoga, die sich anbietet, nicht machst
Du kannst gerne folgende Kärtchen ausscheiden und als “Orakel des Mitgefühls” gebrauchen, um Inspiration zu bekommen in welcher Richtung eine geeignete Form des Karma Yogas für Dich liegt:
oracle-of-compassion.doc